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Zum Konzept von Heimvolkshochschulen
Niedersächsische Heimvolkshochschulen arbeiten nach einem integrativen ganzheitlichen Bildungsansatz. Das heißt: Ziel ist nicht nur das Vermehren von Datenwissen. Seminarteilnehmende lernen auch, gesellschaftliche und politische Strukturen zu erkennen und einzuordnen. Ihre persönliche Entwicklung steht im Vordergrund. Sie werden selbst in das Bildungsgeschehen einbezogen und erleben sich zugleich als Teil einer Gruppe.Distanz vom Alltag macht umfassendes Lernen möglich
In der Distanz zu Pflichten des Alltags wächst die Bereitschaft zur Reflexion. In Heimvolkshochschulen ist es deswegen für die Lernenden leichter, sich auf Neues einzulassen. Diese besondere Intensität der Bildungsarbeit mit Unterbringung zeichnet Heimvolkshochschulen aus. Das pädagogische Team ist nicht nur während der Unterrichtsstunden anwesend. Durch dieses besondere pädagogische Arrangement entsteht eine Lernatmosphäre, die Heimvolkshochschulen von anderen Bildungseinrichtungen und auch von Tagungshotels grundsätzlich unterscheidet. In Unterricht und Freizeit können die Lernenden offene Gespräche untereinander führen - genau wie mit dem pädagogischen Team oder Menschen, die gerade in anderen Kursen im Hause arbeiten.
Diese Besonderheiten der Heimvolkshochschul-Pädagogik sind aufgenommen in die Anerkennungskriterien für Heimvolkshochschulen. Sie müssen besondere Qualitätsstandards erfüllen. Die Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung in Hannover überprüft laufend die Einhaltung dieser Standards. Bei der Förderung der Heimvolkshochschulen berücksichtigt der Gesetzgeber auch den ganzheitlichen integrativen Bildungsansatz.
