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Zum selbstbestimmten Lernen von Kindern


Ein Gemeinschaftsprojekt von Heimvolkshochschule und Universität Osnabrück

Die Leiterinnen des nifbe-Kooperationsprojektes vor der Plakatreihe, die im Projekt entstanden ist.
Die Projektleiterin von Haus Ohrbeck, Franziska Birke-Bugiel (links), mit Projektassistentin Madgalena Menke vor den Motiven der Plakatserie, die im Projekt entstanden ist.

Im Haus Ohrbeck, HVHS in Georgsmarienhütte, haben WissenschaftlerInnen der Universtiät Osnabrück und Fachkräfte aus Kita, Schule und Erwachsenenbildung in einem nifbe-Projekt gemeinsam Erkenntnisse zum selbstbestimmten Lernen erarbeitet.

Wie können Kinder gerade in ihren ersten Lebensjahren das Lernen so „lernen", dass sie im weiteren Leben Bildungsangebote bestmöglich für sich nutzen können? Diese Frage hat Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Osnabrück und pädagogische Fachkräfte aus Kitas, Schulen und Weiterbildungsinstitutionen in Haus Ohrbeck, Heimvolkshochschule in Georgsmarienhütte, an einen Tisch gebracht. Hauptziel des 2009 gestarteten Projekts waren konkrete Ergebnisse für die Praxis, die möglichst umgehend denjenigen helfen, die täglich mit Kindern arbeiten.

Entwicklung von Selbstkompetenz

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des nifbe-Projektes in der HVHS.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des nifbe-Projektes in der HVHS.

Im Mittelpunkt stand als Schlüsselbegriff die so genannte Selbstkompetenz. Sie ist unerlässlich, damit Kinder das Lernen lernen können. Die Beteiligten benannten konkrete Bereiche, die für die Entwicklung von Selbstkompetenz besonders wichtig sind: Interessen und Fähigkeiten, Biografie und Beziehungserfahrungen, emotionale und kognitive Prozesse, Hürden nehmen und Motivation sowie Bedingungen des Lernens.

 


Info

Ergebnisse des Projektes sofort umgesetzt

Die Ergebnisse dieser Grundlagenforschung setzen Erzieherinnen und Lehrkräften seit Projektende im August 2011 in ihrem pädagogischen Kita- und Schulalltag um. Die Ergebnisse fließen inzwischen auch in das Fortbildungsangebot von Haus Ohrbeck ein, das kontinuierlich weitere Multiplikatoren erreicht. Und in der Universität Osnabrück konkretisieren die Ergebnisse des gemeinschaftlichen Projektes nun die aktuelle Forschung.

 

Eine Plakatserie aus sechs Motiven übersetzt die Ergebnisse des Projekts in eine zugängliche Bildsprache und macht sie buchstäblich anschaulich. Sie eignet sich zum Aushängen in Kitas, Grundschulen und Fachschulen oder auch als Anschauungsmaterial für die Gestaltung von Elternabenden und Fortbildungen.