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Schlager in der historisch-politischen Bildung


Ein methodischer Ansatz der HVHS Mariaspring.

Schlager aus den 50er und 60er Jahren dokumentieren Lebensgefühl und Sehnsüchte der Zeit.
Stars in den 50er und 60er Jahren: Friedel Hentsch und die Cyprys 1961. (Foto: Pragher)

 

Auf der Suche nach Wegen, historische Entwicklungen des politischen und Alltagslebens der deutschen Nachkriegsgeschichte zu veranschaulichen, hat sich in der HVHS Mariaspring die Arbeit mit Schlagern und Liedern außerordentlich bewährt.

 

Seit einigen Jahren werden in landeskundlichen Seminaren für ausländische Studierende und Deutsch-Lehrkräfte sowie in Programmen zur interkulturellen Bildung, aber auch in Seminaren mit Landfrauen und Senioren, das Lebensgefühl und die Werthaltungen der deutschen Bevölkerung im jeweiligen historischen Zeitraum ausgehend von Schlagern und Liedern vorgestellt und diskutiert.

 

Der historisch-musikalische Bogen wird dabei gespannt von der Nachkriegszeit ( mit Zarah Leander u.a.) über die 50er Jahre (mit Friedel Hensch, Rudi Schuricke u.a.), die gesellschaftlichen Umbrüche der 60er und 70er Jahre (politische Liedermacher versus Heintje und Roy Black), die 80er Jahre bis zur deutschen Einheit ("Neue Deutsche Welle", Udo Lindenberg u.a.) und die Zeit danach (Die toten Hosen, Annett Louisan, Frida Gold u.a.).